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Der französische Leuchtturm von Créac'h sucht nach seiner nächsten technischen Revolution

23. Dez. 2025

Auf Ouessant ist der Créac'h-Leuchtturm nach wie vor einer der stärksten Leuchttürme der Welt. Sein veraltetes und giftiges Quecksilberrotationssystem muss jedoch überdacht werden

Der an der Westküste der Insel Ouessant gelegene Leuchtturm Créac'h ist auch 162 Jahre nach seiner Inbetriebnahme noch immer ein Wahrzeichen für alle Seefahrer, die das Iroise-Meer durchqueren.

Die 17 Tonnen schwere Doppel-Fresnel-Linse gehört mit ihrer Reichweite und Leistung zu den größten in Europa.

Doch unter der Schönheit dieser optischen Meisterleistung verbirgt sich ein über ein Jahrhundert alter Mechanismus, der heute unter Beobachtung steht:

der Quecksilberbehälter, der zum Drehen der Optik verwendet wird.


Diese Technologie, die ebenso genial wie giftig ist, wird im gesamten französischen Leuchtturmnetz schrittweise abgeschafft.

An mehreren Standorten wurde das Quecksilber bereits erfolgreich entfernt.

Bei der Crèac'h ist die Operation komplexer. Das Gewicht der Optik, die Erhaltung der Originalmechanismen und die Notwendigkeit, die Signalqualität aufrechtzuerhalten, machen die Gleichung schwierig.

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